Heinrich der Achte und seine FrauenTragikomödie von Hermann Gressieker
| König Heinrich der Achte |
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Peter Fontano |
| Catarina von Aragón |
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Franziska Fischer |
| Anna Boleyn |
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Ulrike Dostal |
| Jane Seymour |
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Samantha Leuzinger |
| Anna von Cleve |
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Isabella Lappé |
| Katryn Howard |
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Annina Braunmiller |
| Kate Parr |
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Brigitte Hoerrmann |
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| Regie |
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Peter Fontano |
| Bühnenbild |
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Stephanie Bachhuber |
| Technik |
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Werner Bachhuber |
Heinrich VIII. ist ein Theaterschurke der besonderen Art: er muss nicht, wie die Intriganten der großen Tragödien, eine entsprechende Menge von geschickten Winkelzügen kombinieren, um seine gesetzten Ziele zu erreichen. Er kann ganz aus seiner Arroganz und seinen Allmachtsphantasien schöpfen. Er ist der mächtige und befehlende Regent.
Sind solche absolutistischen Herrscher interessant auf der Bühne? Natürlich - wir erleben, daß auch Diktatoren menschlich, zärtlich oder fürsorglich sein können. Dort aber, wo sie sich zu egoistischen Gewalttaten hinreissen lassen, staunen wir darüber, wie klein der Schritt von sozialem Verhalten zur Untat ist, wie schnell so ein Schritt gesetzt ist, und wie schnell er von den Umstehenden übersehen und - dank scheinbar logischer Argumentation - goutiert wird.
Das Stück "Heinrich VIII. und seine Frauen" von Hermann Gessieker, das am 31.7.2010 um 20:30 im Lichthof der Mehrzweckhalle Neuried Premiere haben wird (bei Regen in der Aula), ist aber kein Lehrstück mit erhobenem Zeigefinger. Der Verschleiß von sechs Ehefrauen und die Ermordung zweier, kommen ebenso zur Sprache wie Heinrichs Sehnsucht nach einer humanistischen Reform, nach der Ideenwelt der Renaissance. Als Gründer der anglikanischen Kirche ist sein Wirken bis heute gegenwärtig und als Förderer der Künste erreichte seine Saat allerdings erst unter der Regentschaft seiner Tochter, Elisabeth I., ihre Hochblüte.
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